Senfquilter Lingen

Der Name

Wir geben zu - das ist erst einmal ein etwas ungewöhnlicher Name für eine Quiltgruppe. Aaaaber: Wie ist das bei euch? Ihr trefft euch, erzählt begeistert von neuen Projekten. Oder nicht so begeistert, weil ihr feststeckt und nicht weiterkommt. Selbstverständlich wird das Problemkind gezeigt und dann...? Na klar, jeder gibt seinen Senf dazu: Das kann ein Stück Stoff sein oder das passende Quiltgarn, ein "mmmh" oder "ooh" oder sonstige Kommentare.

Unsere Gruppe trifft sich seit ca. drei Jahren einmal im Monat. Wir haben zu siebt begonnen und sind seit Anfang 2005 neun Quilterinnen und ein Quilter. Inzwischen treffen wir uns auch nicht mehr abwechselnd "privat", sondern im Gemeindehaus der Kreuzkirche in Lingen.

Im ersten Jahr haben wir Blöcke ausgetauscht: Jede/r nähte einen Windmühlenblock siebenmal, nach dem Tausch hatte dann jede/r sieben verschiedene Blöcke. Nach einem Jahr begann jede/r für sich mit dem Quilt. Es ist toll, wie verschieden die Quilts geworden sind!! Wir haben sie mitgebracht.

Die Anfänge

Also das war so: Vor 3 Jahren waren Elke, Gertraude und ich zu dem nordwestdeutschen Patchworktreffen nach Bramsche gefahren. Dort bewunderten wir die tollen dort ausgestellten und im Show-and-Tell Teil gezeigten Quilts und ärgerten uns sehr, das wir nicht über die Kenntnisse verfügten, auch solche tollen Quilts herzustellen.

Windmühlen

Wir tranken im angrenzenden Cafe Kaffee und überlegten, wer denn wohl in der Lage sei, uns diese Fertigkeiten und Fähigkeiten zu vermitteln und kamen im Rahmen unserer Überlegungen auf Marianne Falkuss, die auf dem Show-and-Tell zusammen mit ihrem ebenfalls quiltenden Ehemann Reinhardt tolle Quilts gezeigt hatten. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen beschlossen wir nun, das Ehepaar Falkuss zu suchen.

Aber wie das Leben so spielt, kaum hatten wir durch den Hintereingang das Tuchmachermuseum betreten, standen wir vor Marianne und Reinhardt und trugen unmittelbar unser Anliegen vor. Die beiden waren anscheinend auch nicht abgeneigt, sich mit anderen zu einer Quiltgruppe zusammen zu schließen, und somit trafen wir uns schon im Juni 2002 das erste Mal bei Familie Falkuss. Zu uns kamen dann noch Dorothee und Inge. Somit waren wir sieben. Zuerst beschäftigten wir uns mit dem Nähen über Papier. Im Jahr 2003 tauschten wir bei jedem Treffen dann Windmühlen.

Das Jahr 2004 war das Jahr des Nine Patch, die aber noch nicht zu Quilts verarbeitet sind. So dies war es in Kürze.

(Gisela Michalowski)